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Einsatzmöglichkeiten

Großschadensfall:

Alarmierung als Schnelleinsatzgruppe (SEG). Die Bergwacht ist hier vornehmlich zur medizinischen Grundversorgung einzusetzen (max. 20 Patienten), da eine Betreuungskomponente nicht in erforderlichem Maße zur Verfügung steht. Die Bergwacht kann als SEG einen geschlossenen Behandlungsplatz für 10 Patienten einrichten und betreiben; ein Zelt SG 30 wird ständig mitgeführt, ein SG 50 kann bei Bedarf verladen werden. Die Patientenversorgung ist aber nicht an das Zelt gebunden. Sämtliche Aufteilungen sind möglich. Das Versorgungsmodul ist jederzeit durch Notfalltaschen oder aber auch durch

Nachschubmaterial erweiterungsfähig.

Die Versorgung ist dezentral und patientenorientiert konzipiert.

Rettung aus unwegsamem Gelände:

Alle Einsätze, die der Rettungsdienst nicht ohne maximalen Zeitaufwand erreichen kann. Die Bergwacht kann sowohl mit ihrem Einsatzfahrzeug, als auch mit der Schleifkorbtrage den Patienten aufsuchen, notfallmedizinisch versorgen und dem Rettungsdienst zuführen.

Rettung auf Skipisten und Loipen:

Die Patienten werden medizinisch erstversorgt, mit Schleifkorbtrage, Motorschlitten oder Akia gerettet und dem Rettungsdienst zugeführt.

Personensuche:

Da die Bergwacht im Bereich der Wanderwege und Loipen in und um Willingen ortskundiger ist, als z.B. der Rettungsdienst, sollte man die Alarmierung frühzeitig erwägen, um vor allem die Helferzahl zu erhöhen. Eine parallele oder vorherige Alarmierung der zahlenmäßig stärkeren Feuerwehr ist bei der Einsatzindikation „Personensuche“ selbstverständlich.

Höhenrettung:

Bereiche, wo die Drehleiter der Feuerwehr nicht ausreicht, oder kein Zugang von außen besteht, sind Indikationen für die Bergwacht, aber auch für die Höhenrettungsgruppe des THW Korbach. In Waldeck – Frankenberg wird für die Höhenrettung folgende Alarmierung durchgeführt: THW, Bergwacht Bad Wildungen, Bergwacht Willingen. Begrenzt  sind die Rettungen aus Höhe oder Tiefe durch bauliche Beschränkungen, widrigste Wetterverhältnisse und Brände.

First Responder (Helfer vor Ort):

Bei Notfallindikationen des Rettungsdienstes, in denen kein reguläres Rettungsmittel in hilfsfristrelevanter Zeit verfügbar ist, wird die Bergwacht als First Responder alarmiert. Die Bereitschaft Willingen ist in der Frühdefibrillation mit automatischen externen Defibrillatoren ausgebildet, verfügt über ausreichend Notfallequipment und kann je nach anwesendem Personal auch erweiterte Maßnahmen durchführen.

Luftrettung:

In Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und der Grenzschutzfliegerstaffel Mitte in Kassel – Fuldatal bildet die Bergwacht Einsatzkräfte für die Zusammenarbeit mit Hubschraubern des BGS aus. Zurzeit sind im Landkreis Waldeck – Frankenberg 8 Luftretter Bergwacht ausgebildet. Sie rekrutieren sich zu je vier Personen aus den Bergwachtbereitschaften Bad Wildungen und Willingen. Sämtliches fliegerisch einsetzbares Personal der Bergwacht Hessen ist für die Erstversorgung von Notfallpatienten qualifiziert und besitzt eine Flugmustereinweisung auf den mittleren Transporthubschrauber EC 155 der Bundespolizei. Die Anforderung eines Luftrettungseinsatzes erfolgt über die zentrale Leitstelle Waldeck – Frankenberg, welche dann Rücksprache mit dem BGS in Fuldatal und mit dem zuständigen Einsatzleiter der Bergwacht hält.