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DRK-Kreisverband Korbach-Bad Arolsen e.V.

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Übergabe der Rettungswache Bad Aroslen

Die DRK Rettungswache am Hünighäuser Weg in Bad Arolsen wurde am 06.05.2017 feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

Wiedereröffnungsfeier der DRK-Rettungswache nach beinahe 3 Jahren Umbauphase im laufenden Betrieb

Mehr als 980 000 Euro hat der    DRK-Kreisverband Korbach-Bad Arolsen in den Umbau der Rettungswache am Hünighäuser Weg investiert. Nach beinahe drei Jahren Bauzeit wurde am Wochenende offiziell die Wiederinbetriebnahme gefeiert. Dabei waren die Ret-tungssanitäter lediglich von April bis November 2014 ins Berufsbildungswerk ausgelagert. Während der restlichen Umbauarbeiten mussten die Sanitäter mit ihren Fahrzeugen und dem Notarzt immer auf der Baustelle improvisieren.
Umso größer jetzt die Freude, dass nun alle Arbeitsabläufe so optimal wie bei einem Neubau sind. Es gibt Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter, Ruheräume für die Nacht-Bereitschaft, einen direkten Zugang von den Aufenthaltsräumen in die Fahrzeughalle. Nach dem Einsatz können die Fahrzeuge in der Desinfektionshalle hygienisch gereinigt und für den nächsten Einsatz vorbereitet werden.
Gut für Stadt und Region. Bürgermeister Jürgen van der Horst sprach bei der Eröffnungsfeier von einem "guten Tag" für die Stadt Bad Arolsen. Das Deutsche Rote Kreuz habe mit seinem ambulanten Pflegedienst, dem ehrenamtlichen Bereitschaftsdienst und dem hauptamtlichen Rettungsdienst genau das zu bieten, was die Menschen in der Region benötigten. Es sei ein ehrgeiziges Ziel der Landesregierung gewesen. die Rettungszeiten hessenweit zu verkürzen und sowohl in den
Städten als auch auf dem Lande als verbindlich zu erklären. Deshalb sei es richtig gewesen, dass der Landkreis, der formell Träger des Rettungsdienstes ist, grünes Licht in den Umbau der Rettungswache in Bad Arolsen und den Neubau der Rettungswache in Herbsen gegeben habe.
Der Umbau am Hünighäuser Weg sei auch gut für die Stadtentwicklung gewesen. Der Standort habe optisch deutlich gewonnen.
Haupt- und Ehrenamt
DRK-Geschäftsführer Michael Wehmeyer ergänzte, dass der DRK-Kreisverband auch seine Rettungswachen in Korbach und in Dalwigksthal erneuert habe und zudem das Senioren-Wohnprojekt in Volkmarsen finanziert habe. All das sei ein großer Aufwand gewesen. Nun wolle man sich wieder dem Kerngeschäft, der Versorgung der Menschen, widmen.
DRK-Kreisvorsitzender Günther Hartmann stellte fest, dass die Rettungswache in Bad Arolsen, neuerdings unmittelbar zwischen der neuen Polizeistation und dem Krankenhaus gelegen, ein wichtiger Baustein in der Versorgung der Bevölkerung Nordwaldecks darstelle. Der DRK-Kreisverband zähle 4000 Mitglieder. Der ehrenamtliche und der hauptamtliche Bereich ergänzten sich in idealer Weise.
Großartige Leistung
So sei der Kreisverband ebenso stolz auf die wieder im Aufbau befindliche zehnköpfige Bereitschaftsgruppe in Bad Arolsen, die Hundeführerstaffel, den Verpflegungszug in Ehringen, wie auf den ambulanten Pflegedienst und die Rettungssanitäter.
Der Notarzt Dr. Rudolf Alexi meldete sich als Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes in Waldeck-Frankenberg zu Wort und verwies auf die hervorragende Arbeit, die tagtäglich von den engagierten Rettungssanitätern und Notärzten in der Region geleistet werde. Mehr als 4000 Einsätze im Rettungsdienst und mehr als 1000 Einsätze der Notärzte sprächen eine deutliche Sprache. Zudem seien Rettungssanitäter und Notärzte in vielen Gremien und in der Ausbildung engagiert.

WLZ vom 10.05.2017 / (es)

21. Mai 2017 07:02 Uhr. Alter: 58 Tage